Buchmesse Tag Drei

Buchmesse Tag Drei

Es folgt nun der Bericht für den Buchmesse Tag Drei! Oder: Der Volle Samstag. Ich dachte, dass am Freitag Bahnchaos herrschte, doch ich hatte ja keine Vorstellung von dem Samstag. Als Menschin, die auch ins Stadion fährt, bin ich Menschenmassen, die sich in Bahnen quetschen gewohnt. Nicht jedoch, dass man keine Bahn hat, in die man sich quetschen kann. Ich war wie immer eine Stunde vor Messebeginn bereits unterwegs, die S-Bahn von Halle Saale nach Leipzig stand bereits am Gleis und war brechend voll. Keine Chance, da noch reinzukommen. Die nächste hatte keinen Halt an der Messe, sodass ich schnell umplanen musste. Mit Bus und Straßenbahn gelang es mir dann eine Stunde nach Messebeginn das Gelände zu erreichen. Da war der Presseausweis noch mehr Gold wert, denn ich ersparte mir die lange Warterei am Haupteingang. Staunende Augen, Fantasyleseinseln und Schreibnacht-Menschen Der Samstag war nicht nur von den Besuchern gesehen eine Vergrößerung, auch meine Messebegleitungen haben sich deutlich vermehrt. Zunächst schlenderte ich mit meiner besten Freundin Jay und der tollen Darque über die Messe und nach und nach sammelten wir weitere Schreibnacht-Menschen ein, die auch im Pub waren. Kia, KC, Rose mit ihrem Freund Josh und auch Tali mit ihrem besten Freund. In dieser Gruppengröße versuchten wir uns irgendwie über das Messegelände zu bewegen, nachdem wir ein kurzes Überlegen an der Leseinsel Fantasy gestartet hatten. Weil es für alle – außer Tali und mich – der erste Messetag waren, beschlossen wir einfach erstmal herumzulaufen. Was sich jedoch als äußerst schwierig herausstellte, denn es war sehr voll und wir waren eine große Gruppe. Schleppend ging es dann voran und ich muss zugeben, meine Laune verschlechterte sich etwas,...
Buchmesse Tag Zwei

Buchmesse Tag Zwei

Der Buchmesse Tag Zwei war wesentlich organisiert und deutlich weniger Rennerei. Und geprägt von vielen wunderbaren Momenten. Früh ging es für mich los und mit sehr viel Bahnchaos. Was allerdings auch meine eigene Schuld war, denn ich bin in die falsche Bahn eingestiegen. Nach mehrmaligem Hin und Her kam ich dann doch irgendwie zum Messegelände gekommen und habe mich dort natürlich wieder mit Tali getroffen. Auf uns wartete ein sehr langer Messetag, denn die Chatadias hatten geladen und wollten abends den Pub unsicher machen, also wollten wir den Tag etwas entspannter angehen und uns Dinge anhören. Nur durch Zufall fanden wir einen interessanten Programmpunkt, den wir uns nicht entgehen lassen konnten. Und damit ging der Tag auch wirklich los. Über erfrischend ehrliche Kinder, Susannes und erste Sätze Wir haben uns dann bei dem Gespräch der Kinder mit dem Bleilaus-Verlag eingefunden. Umringt von anderen neugierigen Erwachsenen, erzählten 12-jährige Kinder von Freundschaft, Liebe und Sex. Ganz allmählich hat die Moderatorin die Kinder an das Thema Sex herangeführt und die Antworten der Kinder haben für einige Lacher gesucht. So war die Antwort von Lara auf die Frage, warum ihre Beste Freundin ihre Beste Freundin ist: „Weil sie mir wie ein Hündchen hinterher läuft und macht was ich sage.“ Lara ruderte allerdings auch im Laufe des Gesprächs zurück und gab zu, dass ihre Freundin auch cool ist und macht was sie sagt. Beim Thema Liebe waren sich alle einig: Eltern, Geschwister und Handys kann man lieben. Hässliche Menschen sind laut Lara nicht liebenswert, außer sie haben schöne Haare oder schöne Klamotten. Eine schöne Frau geht auch. Tali und ich haben uns oft angucken...
Buchmesse Tag Eins

Buchmesse Tag Eins

Die Füße bluten, die Waden zwicken, die Schulter meldet sich von der schweren Tasche aber überglücklich habe ich den ersten Tag auf der Buchmesse Leipzig verbracht. Und hier kommt der ausführliche Bericht, natürlich mit ein paar Bildchen! Das Westfalenstadion am Morgen Unterkunft ist nicht direkt in Leipzig, sondern in Halle, bei meinem Bruder. Deswegen war die Nacht heute schon um sieben Uhr zu Ende. Mit dem Sonderzug und gefühlt sechs Milliarden aufgeregter Schüler – ehrlich, das Westfalenstadion ist leiser – ging es dann nach Leipzig zum Messegelände. Ich habe mich schon ein bisschen fancy gefühlt, als ich dann durch das Pressezentrum gestiefelt bin. Als dann mein Ausweis genehmigt worden ist, konnte ich mich auch schon in das Abenteuer Buchmesse stürzen. Warum riecht es hier überall nach Essen und nicht nach Büchern? Ich hatte heute auch eine wunderbare Begleitung – die tolle Tali aus der Schreibnacht. Ich war überrascht, dass wir uns wirklich sofort erkannt haben, wobei der größte Teil definitiv bei Tali lag. 🙂 Wir sind dann erstmal auf einen kleinen Rundgang gegangen, Halle Eins – da waren jedoch nur sehr wenige Cosplayer unterwegs und an den Waffenständen gab es keine Äxte, weswegen wir direkt weiter gezogen sind. Plötzlich überkam uns der völlig unerwartete Kaffeedurst. Wir waren aber auch unglaublich schlecht vorbereitet. Wir schlenderten ein paar Mal um die Leseinsel Fantasy und fingen dann an, die Preise der Kaffeeanbieter zu vergleichen. Ernüchternd haben wir feststellen müssen, dass wir für den uneingeschränkten Kaffeegenuss auf der Messe mindestens eine Niere opfern müssten. Schweren Herzens haben wir uns doch einen geholt. Wir konnten ja nicht verzichten. Wir haben viel entdecken können: ein Cover von meiner lieben...
Frühlingsanfang und Messewoche

Frühlingsanfang und Messewoche

Meine Lieben, heute ist Frühlingsanfang und das bedeutet, dass es draußen milder wird und länger hell bleibt. Was bei mir immer direkt die Laune hebt. Gut, ich muss mich dann zwar mit Pollen herumschlagen aber das ist mir das wärmere Wetter wert.   Was war buchtechnisch so los? Leider wenig. The Raven King liegt noch mit hundert Seiten auf dem Nachtschränkchen und wartet darauf beendet zu werden. Ich durchlebe den Trennungsschmerz sehr langsam und sehr intensiv. Ich wurde für eine Leserunde ausgewählt – Friedemann Karigs „Wie wir lieben – Vom Ende der Monogamie“ ist ein Sachbuch, welches vor allem die Polyamorie behandelt. Ich kann euch jetzt schon verraten, dass ich es sehr mag, aber die ausführliche Rezension folgt noch. Das Lesejournal meiner heißgeliebten Bookgeeks (mein Leseclub) ist wieder bei mir angekommen und ich überlege jetzt schon fieberhaft, welches Buch ich mir vornehme um die Einträge dort zu machen.   Was war schreibtechnisch so los? Mittlerweile habe ich ja mein erstes Projekt beendet. Es war dann auf den letzten Metern nochmal toll und ich bin richtig in Fahrt gekommen. Ganz plötzlich war es dann vorbei. Ich hatte sehr gemischte Gefühle – traurig, erleichtert, glücklich. Die ersten Leser haben es bereits erhalten und eine tolle Leserin (an der Stelle ganz viel Liebe an die Darque) hat es bereits durchgearbeitet. Ihre Kommentare sind sehr hilfreich und haben mich direkt beflügelt. Die Kindergeschichte bekommt auch immer mal ein paar Sätze dazu und ich plotte auch wieder an einem neuen Projekt herum – mal so ganz ohne Fantasy und mit ganz realen Sachen.   Es ist Messewoche! Die Vorfreude ist jetzt wohl am Klimax, denn die Leipziger Buchmesse...