Hallöchen alle,

nachdem ich bereits eine Liste vorgestellt habe von Büchern, die ich großartig finde, kommt hier nun eine Liste der Filme. Ich finde, die sollte jeder gesehen haben.
Es war sehr schwer – erneut – das alles auf nur 10 Filme beschränken. Deswegen hier der Hinweis: Das ist nur eine Auswahl!

Es sind auch nicht immer Filme dabei, die oscargekrönt sind. Es sind wirklich nur Filme, die ich sofort gucke, wenn sie im Fernsehen  laufen und die ich immer wieder gerne einschalte, wenn ich bei Netflix gerade eh nichts finde.

Dann legen wir mal los!

The Purple Rose of Cairo – Woody Allen (1985)

Natürlich muss ein Film von Woody Allen dabei sein. Er ist ein großartiger Filmemacher. Ich könnte auch locker eine Liste nur für seine Filme erstellen – The Purple Rose of Cairo ist jedoch mein Liebling. Ich mag ihn deswegen so gerne, weil hier mit Metaebenen gespielt wird. Die Grenzen zwischen Fiktion und Realität im Film verschwimmen völlig und man kann zwischen den Ebenen hin und her. Das ist einfach genau mein Ding. Außerdem gibt es eine Liebesgeschichte und ein wenig Drama. Für alle, die nicht nur auf die Metaebenen stehen.

 

Deadpool – Tim Miller (2015)

Die Metaebenen habe ich ja schon angesprochen. Da kommt man zwangsläufig immer zu Deadpool. Nicht nur, dass er gerne die Vierte Wand bricht, er ist auch ein großartiger Anti-Held. Ich mag Anti-Helden. Da ich zu unreifem, kindischen, bösen Humor neige, ist auch fast jeder Satz den Deadpool loslässt, einer über den ich sehr lachen kann. Der Film lebt von den Gags – die wirklich großartig sind – und der Action. Und von einem wirklich genialen Ryan Reynolds, der einfach Deadpool verkörpert und lebt. Vermutlich sind Ryan Reynolds und Wade Wilson wirklich ein und dieselbe Person (warum sonst die Alliteration im Namen?).

Jane Eyre – Cary Fukunaga (2011)

Mal ganz davon abgesehen, dass Michael Fassbender immer geht und ich ein sehr großer Fan von Mia Wasikowska bin, ist dieser Film einfach toll. Die Stimmung ist nicht wie man das vielleicht erwartet – nämlich nicht romantisch und idyllisch. Es gibt sehr viele düstere Momente und alles ist umgeben von einer unheimlichen Aura. Achtet unbedingt mal auf die Farben in dem Film! Cary Fukunaga macht seine Sache wirklich großartig! (In True Detective hat er übrigens auch Regie geführt)

Die Mumie – Stephen Sommers (1999)

 

Ein erster Film, den ich als Kind sehr geliebt habe und heute deswegen immer wieder gerne sehe. Außerdem ist Brandon Fraser einfach ein so unglaublich sympathischer Schauspieler. Ich sehe mir seine Filme immer sehr gerne an. Vor allem – und das ist selten – mag ich seine deutsche Synchronstimme! Ja! Ich gestehe! Die Mumie ist mir als Kind gar nicht so gruselig vorgekommen, wie es jetzt der Fall ist. Geht das noch jemandem so?

Dallas Buyers Club – Jean-Marc Vallée (2014)

So ein bewegender und aufrüttelnder Film. Großartig besetzt. Auch wenn es grenzwertig und fragwürdig ist, wie weit manche Schauspieler ihr Method Acting treiben. Der Film zeigt die spannende Entwicklungen, die ein Menschen durchlaufen kann, der seinen Tod nicht einfach so hinnehmen will. Außerdem hält er einem den Spiegel vor und zeigt die Intoleranz der Gesellschaft gegenüber Minderheiten – in diesem Fall, Männer mit Aids.

The Grand Budapest Hotel – Wes Anderson (2014)

Es macht einfach Spaß, diesen Film zu sehen, weil er optisch so unglaublich viel hergibt. Es verursacht ein Nostalgie-Gefühl und ist schrill und bunt. Außerdem: der Cast! Unglaublich, wie sich von Szene zu Szene wirklich große Schauspieler die Klinke in die Hand drücken. Ralph Finnes ist ein überragender Schauspieler und die perfekte Besetzung der Hauptrolle.

 

The Raven – James McTeigue (2012)

Ich liebe die Geschichten von Edgar Allan Poe. Vor allem „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ – der Beginn der Detektivgeschichten, wie man sagt. Und hier wird Poe von John Cusak gespielt. Es ist ein düsterer Film – was natürlich sein muss, wenn es um Poe geht. Es ist alles Viktorianisch und es gewährt einen möglichen Einblick in das Leben eines Schriftstellers von dem Format Poes.

 

Die Unendliche Geschichte -Wolfgang Petersen (1984)

Wieder ein Stück Kindheit! Und ein ganz großes Stück, dieses Mal. Wer von uns wollte nicht, begleitet von dieser tollen Musik, auf Fuchur dem Glückdrachen durch Phantasien fliegen? Wir haben doch auch sicherlich alle eine Träne verdrückt in dem Moor und Angst vor der Schildkröte dort gehabt! Und wollten wir Mädchen nicht alle so aussehen wie die Kindliche Kaiserin? War sie nicht auch irgendwie total süß und man war ein bisschen in sie verliebt? Seit dieser Geschichte habe ich auch jedem Bastian in meinem Kopf noch „Balthasar Bux“ angedichtet.

 

Pan’s Labyrinth – Guillermo del Toro (2006)

del Toro ist ein großartiger Filmemacher. Hellboy sieht genauso großartig aus. Pan’s Labyrinth ist ein Märchen, jedoch ein dunkles Märchen, in einer noch dunkleren Zeit. Ich weiß gar nicht, welches Wesen das in dem Film vorkommt mir am allerbesten Gefallen hat, denn sie sehen alle großartig aus. Und das Schlaflied aus diesem Film (welches auch im Trailer zu hören ist), ist toll!

 

Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia – Andrew Adamson (2005)

Ich liebe diesen Soundtrack. Den höre ich total gerne. Bei der Szene, wo die Pevensies mit dem Zug durch England fahren und die Musik im Hintergrund bekomme ich genauso Gänsehaut wie bei der finalen Schlacht. Die Narnia-Bücher sind ebenfalls ein Teil meiner Kindheit und so war ich super begeistert davon, dass es dazu Filme gibt. Liam Neeson als Aslan ist großartig und ich finde die Pevensies einfach perfekt gecastet! Sie harmonieren so wunderbar zusammen.

 

Damit wäre ich auch schon am Ende meiner Liste. Ihr könnt mir gerne verraten, ob ihr einige der Filme auch gesehen habt und ob ihr sie auch weiterempfehlen würdet. Habt ihr euch ein bisschen inspirieren lassen und Lust auf den einen oder anderen Film bekommen?