Das Haus das in denWellen verschwand Lucy ClarkeTitel: Das Haus das in den Wellen verschwand
Autor: Lucy Clarke
Erscheinungsdatum:  01.06.2016
Seiten:  384 Seiten
Erschienen bei:  Piper Verlag

 

Klappentext:  Als wir in den Wellen tanzten

Lana und ihre beste Freundin Kitty wagen das ganz große Abenteuer und verlassen ihre Heimat England, um auf Weltreise zu gehen. Unterwegs treffen sie auf eine Gruppe junger Globetrotter, die mit ihrer Yacht »The Blue« von den Philippinen nach Neuseeland segelt. Schnell werden die beiden jungen Frauen Teil der Crew, und es beginnt eine aufregende Zeit voller neuer Erfahrungen vor der traumhaften Kulisse der Südsee. Doch auch das Paradies hat seine Grenzen. Denn Lana und Kitty merken bald, dass an Bord nichts ist, wie es scheint. Und als ein Crewmitglied mitten auf dem Ozean spurlos verschwindet, kommen nach und nach die Gründe ans Licht, weshalb ihre Mitreisenden die Fahrt wirklich angetreten haben …

Das fand ich gut

Die Beschreibungen der Autorin sind wunderschön. Man bekommt direkt Urlaubsfeeling. Wenn sich alles um die einsamen Strände und die Reisen auf der Yacht dreht – als auch noch alles gut war – hatte ich schon ein wenig Neid auf der Zunge. Gerade, wenn man das Buch in der Urlaubszeit liest. Vielleicht sollte man es nur am Strand lesen um diesem Reisefieber vorzubeugen. 🙂

Die Figuren waren allesamt stark gezeichnet. Die Freundschaft von Lana und Kitty ist eine sehr spannende. Man erfährt die Hintergründe ihrer Reise nach und nach und entdeckt sich selbst in den Figuren wieder. Sie sind sehr realistisch und glaubwürdig durch die Autorin dargestellt.

Wer hinter dem Buch einen reinen „Wir fahren auf unserem Boot und sehen tolle Dinge“ Plot erwartet, irrt sich sehr, denn die Geschichte bekommt einen durchaus düsteren Ton und aus der Urlaubsidylle zeichnet die Autorin bald auch, was sich negativ auf so einer Reise auswirken kann. Es geht ins Düstere.

Auch der Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen, dem Damals und dem Jetzt, wurde sehr gut beschrieben und beide Handlungsstränge waren spannend zu lesen. Außerdem fügen sich die beiden Erzählzeiten auch schön zusammen.

Das fand ich nicht gut

Ich hatte ein wenig Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, was ich allerdings auch wieder gelegt hat. Und so toll ich das Cover auch finde, ich finde es passt irgendwie nicht zum Buch. Merkwürdig, aber das Cover sieht toll aus, wäre aber für eine andere Geschichte irgendwie besser gewesen.

Fazit

Die Figuren, das Urlaubsfeeling, der dunklere Unterton der Handlung machen das Buch zu einem abwechslungsreichen Schmöker! Ich hatte beim Lesen sehr viel Spaß und ziehe nur ein bisschen was für das unpassende Cover ab.

Rating

4,5/5